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Renovierung der Pfarrkirche beginnt

 

von Maximilian Peschke

In der Heidecker Stadtpfarrkirche St. Johannes der Täufer werden schon in den nächsten Tagen die Handwerker anrücken und mit den ersten Arbeiten zur Renovierung des Gotteshauses beginnen. Der nach einer umfassenden Voruntersuchung erstellte Maßnahmenkatalog sieht zunächst in einem 1. Bauabschnitt die Instandsetzung der Empore sowie des Chores mit der Sakristei vor.

Kaplan Dominik Pillmayer und Kirchenpfleger Ludwig Roith freuen sich, dass jetzt nach langen vorbereitenden Untersuchungen und Planungen die umfangreiche Sanierung der schon 1457 eingeweihten Kirche begonnen werden kann. Das Landesamt für Denkmalpflege, die öffentliche Hand und die Diözese in Eichstätt hätten nun „grünes Licht“ für den Beginn gegeben. Grundlage für die Instandsetzungsarbeiten sei eine vom Ingenieurbüro Stefan Wolfrum aus Greding erstellte Voruntersuchung mit einem detaillierten Maßnahmenkatalog samt vorläufiger Kostenschätzung. Danach werde für die fachgerechte Instandsetzung der Empore sowie des Chores mit Sakristei im ersten Bauabschnitt mit Kosten in Höhe von 425.000 € gerechnet. In zwei weiteren Bauabschnitten soll das Langhausdach folgen und nach einer abschließenden Innensanierung und Restaurierung die Kirche wieder in neuem Glanz erstrahlen.

Kaplan und Kirchenpfleger informierten sich auf der Empore anhand der Pläne über den Umfang der dortigen Arbeiten mit einem geschätzten Aufwand von 50.000 €. Sichtbares Zeichen des Baubeginns sei die Schließung des Haupteingangs, sagt der Geistliche und weist darauf hin, dass die Gottesdienste trotz der Kirchenbaustelle uneingeschränkt stattfinden können. Nach der Baustelleneinrichtung gehe es zunächst um statische Sanierungsarbeiten des durch Feuchtigkeitseinwirkung stark geschädigten Tragwerkes und des Gebälks im Bereich der Empore. Diese Arbeiten sollen, so Roith, noch in diesem Jahr zum Abschluss kommen. Ab dem Frühjahr 2015 wolle man wir dann die Schäden an der Chordachkonstruktion sowie des Sandstein- und Gewölbemauerwerks der Sakristei beheben lassen. Für die notwendigen Arbeiten durch Dachdecker, Spengler, Zimmerer, Steinmetze, Putzer und Stukkateure, Glaser, Gerüstebauer, Kirchenmaler usw. müsse die Kath. Kirchenstiftung Heideck mit weiteren 372.000 € Kosten rechnen. Laut Kirchenpfleger Roith sei die Gesamtfinanzierung noch nicht ganz „in trockenen Tüchern“. Der Diözesananteil liege bei 212.500 €. Man erwarte weiterhin den höchstmöglichen Zuschuss des Landesamtes für Denkmalpflege für unseren denkmalpflegerischen Mehraufwand. Schließlich hoffe man auf eine gute Unterstützung des Projekts durch die Bayer. Landesstiftung, des Bezirks Mittelfranken, des Landkreises Roth und auch der Stadt Heideck. Weiterhin setze Kaplan Pillmayer auf die Spendenfreudigkeit von Sponsoren, Firmen und der Heidecker Bürgerschaft, damit die Kirche als architektonisches und kunsthistorisches Baudenkmal in seinem Bestand für lange Zeit wieder gesichert ist. Erfreulich sei, dass bisher durch Spenden 122.495,42 €  zur Verfügung stehen, wofür er sich herzlich bedanke. Es bestehe aber noch eine Finanzierungslücke von rund 90.000 €. Wir brauchen also noch weitere Spenden für das Projekt, sagte Roith und verweist auf das bei der Raiffeisenbank am Rothsee eingerichtete Spendenkonto Nr. 100 178 756.

 

Gottesdienstzeiten

Heilige Messen in der Pfarrei Heideck

Sonntag 10.00 Uhr