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Familiengottesdienst am Erntedankfest

Von Maximilian Peschke

Es gehört in Heideck zur Tradition, den Erntedanksonntag mit einem Familiengottesdienst zu verbinden. Der Altar ist mit Erntegaben und Blumen reich geschmückt. Getreide, Obst, Gemüse, Eier und Nüsse wurden aus den Gärten in die Kirche gebracht. Als Zeichen für die Verbundenheit und Abhängigkeit der Menschen von der Natur und Umwelt zieren Getreideähren den Altar. Stadtpfarrer Josef Schierl macht bei der Begrüßung der vielen Kinder und Familien deutlich, dass wir Christen am Erntedanksonntag für Gottes Schöpfung und die guten Gaben der Natur und Ernte besonders danken. Dieses Fest solle uns daran erinnern, dass Gott den Menschen die Erde anvertraut hat und wir den Auftrag Gottes erhalten haben, gut mit der Natur und allen Geschöpfen umzugehen. Geld und Reichtum würden die Menschen nicht  wirklich reicher machen. Vielmehr solle man dankbar sein für alles, was uns Gott geschenkt hat und davon auch etwas abgeben. Die heutige Caritas-Kollekte sei eine gute Möglichkeit, Menschen in Not zu helfen und Projekte vor Ort zu unterstützen.

Der Familiengottesdienst wurde von der Kindersinggruppe unter der Leitung von Gabriele Höfner-Kukula musikalisch umrahmt. Die Kinder aus dem Kath. Kindergarten St. Johannes, des Städtischen Kindergartens  sowie viele Schülerinnen und Schüler legten sodann vor dem Altar ihre Gaben nieder. „Ich komme zum Altar und bringe“ u.a.  Orangen aus Italien, Tee aus Indien, Gurken aus Holland, Wein aus Frankreich, Bananen aus Afrika sowie abschließend Brot aus Bayern. Der Altar ist sodann reichlich mit Äpfeln, Birnen oder Pflaumen, mit großen Kürbissen, Kartoffelsäcken oder Sträußen aus Mais und Möhren sowie Gaben aus der ganzen Welt gefüllt. Stadtpfarrer Josef Schierl segnete sodann die vielen Feld- und Gartenfrüchte, die an die Tafel in Roth gespendet werden sollen. Auch bedankte sich der Geistliche abschließend bei der Kindersinggruppe mit musikalischer Begleitung durch Gitarre, Querflöten und Keyboard sowie allen Kindern und Familien für ihre Spenden.  „Das ist ein schönes Zeichen der Solidarität mit Menschen, denen es leider nicht so gut geht“, sagte Schierl abschließend.

Gottesdienstzeiten

Heilige Messen in der Pfarrei Heideck

Sonntag 10.00 Uhr