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Pfarrfamilienabend 21.11.2015

Von Maximilian Peschke

Beim Pfarrfamilienabend der Kath. Kirche im Haus Benedikt servierte „Chefkoch“ Pater Paul nach dem Gottesdienst den zahlreichen Gästen ein scharfes indischen Hühnercurry. Die Kirchenverwaltung informierte mit interessanten Berichten über die aktuellen Baumaßnahmen und Zukunftspläne der Kirche. Kirchenförderverein und Krankenpflegeverein überreichten Spenden für die Kirchensanierung bzw. die Kirchenheizung.

Pfarrgemeinderatsvorsitzender Siggi Allmannsberger begrüßte die vielen Besucher und wünschte einen geselligen und informativen Abend. Stadtpfarrer Josef Schierl bedankte sich für die freundliche Aufnahme und das schöne Miteinander in den letzten Monaten seiner Amtszeit in Heideck. „Ich fühle mich sehr wohl hier, bin sehr gerne hier und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit“, sagte der Geistliche. Gemeinsam mit Pater Paul und Kaplan Carsten Cunardt wünsche er sich eine lebendige Kirche.  Heute gehe es ihm darum,  über Entwicklungen zu sprechen, die für die Zukunft der Pfarrei und der Stadt von besonderer Bedeutung sind. Vor dem Bericht des Kirchenpflegers Ludwig Roith über die Abwicklung der Baumaßnahmen überraschten die Ministranten mit dem Rundfunkbericht „Vier Sender kommen dauernd durcheinander“ und sorgten für Heiterkeit. Roith berichtete über die seit 2013 laufenden Projekte der Kirchenstiftung St. Johannes der Täufer Heideck. Eingeweiht sei die neue Kinderkrippe, die mit 556 T€ abgerechnet werden konnte, weil Einsparungen gegenüber dem Kostenplan  von 54 T€ möglich waren. Ebenso abgeschlossen sei die Sanierung der Empore, die notwendig war,  um die Standsicherheit der 7 ½ Tonnenschweren  Orgel zu gewährleisten. Hier sei gegenüber dem Kostenvoranschlag von 50 T€ eine Einsparung von 15 T€ möglich gewesen. Die noch laufende Sanierung des Chores/Sakristei sei kurz vor dem Abschluss. Er zeigte dazu Bilder der enormen Schäden an der Dachkonstruktion und deren Sanierung durch die beauftragte Fachfirma. Das Gerüst solle in dieser Woche abgebaut werden. Blitzschutz- und Steinmetzarbeiten seien noch erforderlich. Beim Kindergarten müsse im 2. Quartal 2016 mit der Sanierung des „Brunnerbaus“ begonnen werden. Diese sehe eine Behebung der Schäden an Gebäude und Fassade sowie die Sanierung schadhafter Spielgeräte  mit  Spielplatz  vor. Die voraussichtlichen Kosten liegen bei 260 T€. Von der Diözese bzw. der Stadt könne man mit Zuschüssen von 182 T€ bzw. 78 T€. Die geplante Kosten für die Außenanlagen von 50 T€ werden von der Stadt übernommen, sagte Roith. Weiter gehe es mit der Sanierung der Schäden am Langhauses der Kirche, für die 468 T€ veranschlagt sind und bisher nur ein Zuschuss der Diözese mit 234 T€ gesichert ist. Weitere Zuschüsse müssen beantragt werden. Um den Eigenanteil zu erbringen, sei man weiterhin auf Spenden  aus der Bevölkerung angewiesen.

Zu den Zukunftsperspektiven wie Energieversorgung der kirchlichen Gebäude, Sanierung Haus St. Benedikt und Erweiterung der Bücherei berichtete Stadtpfarrer Schierl. Er bedankte sich bei Ludwig Roith und der Kirchenverwaltung für das hohe Engagement bei der Abwicklung der  geschilderten Projekte. Die Sanierungsarbeiten seien aber noch lange nicht abgeschlossen. Vordringlich sei die Lösung der künftigen Energieversorgung der kirchlichen Einrichtungen. Die Kirchenheizung sei 50 Jahre alt. Auch für die mehrere Jahrzehnte alten Heizungen im Haus Benedikt, im Benefiziaten-Haus und im Pfarrhaus müsse man sich etwas einfallen lassen. Neben der Sanierung stehe etwas völlig Neues in der Diskussion. „Wir brauchen ein tragendes Energiekonzept für alle kirchlichen Einrichtungen, in das auch Überlegungen für die künftige  energetische Versorgung des Rathauses mit einfließen sollten“, war der Tenor von Schierl. Um das Zukunftsprojekt  auf den Weg zu bringen, seien  schon nächste Woche erste Gespräche geplant. Weiter informierte der Geistliche über die Planungen zur Sanierung des Hauses Benedikt, dessen Zugang für ältere Menschen durch einen Aufzug verbessert werden soll. Auch die Toiletten bedürfen einer kompletten Erneuerung. Besonders wichtig seien die grundlegende Sanierung  und der Umbau der Bücherei. Ziel sei es Pfarrheim und Bücherei zu einem „Aushängeschild“  für die Stadt zu entwickeln. Er warb  um das Vertrauen der Menschen und wünschte sich, dass die Stadt diesen Projekten positiv gegenüberstehe und eine positive Beratung in den Gremien erfolge.

Der Vorsitzende des Kirchenfördervereins, Timo Sorgatz, meinte, dass viele mitziehen müssen, um diese Projekte zu meistern. Er berichtete kurz über die Aktivitäten des Kirchenfördervereins, wie Kuchenbackaktionen, Altkleidersammlung oder die Benefiz-Radltour.  Er überreichte dem Stadtpfarrer einen Scheck über 1.000 € für die laufende Kirchensanierung. Dem schloss sich der Vorsitzende des Krankenpflegevereins, Richard Böhm, an und übergab eine Heizkostenspende über 200 €. Beide wünschten der Jahrhundertsanierung den Erfolg.

 

 

 

 

 

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Gottesdienstzeiten

Heilige Messen in der Pfarrei Heideck

Sonntag 10.00 Uhr